Folge 973

Die Gäubahn – Das Ende einer Magistrale?

Stand

Von Autor/in Hermann Abmayr

Die Zugverbindung zwischen Stuttgart und Singen und weiter bis Zürich war einst eine wichtige Magistrale, auf der Züge zwischen Berlin und Italien verkehrten. Der Film erzählt die über 140-jährige Geschichte der Gäubahn und fragt, wie es weiter geht.

Zur Einweihung der Gäubahn vor 140 Jahren wurde sogar ein eigener Marsch komponiert. Man hat die Stecke dann so lange ausgebaut, bis sie durchgehend zweigleisig war. Doch seit Kriegsende liegt zwischen Horb und Tuttlingen nur noch ein Gleis. Bis heute.

Gäubahn-Überführung und Straßenbahn an der Nordbahnhof-Straße in Stuttgart. Rechts Eisenbahner-Wohnungen. (Sammlung des Arbeitskreises Eisenbahn-Historie Württemberg)
Gäubahn-Überführung und Straßenbahn an der Nordbahnhof-Straße in Stuttgart. Rechts Eisenbahner-Wohnungen. (Sammlung des Arbeitskreises Eisenbahn-Historie Württemberg) Bild in Detailansicht öffnen
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 Große Änderungen stehen wegen der Bauarbeiten für „Stuttgart 21“ an. So soll der Start- und Endbahnhof der Gäubahn in zwei S-Bahn-Stationen verlegt werden. Für eine Übergangszeit von mehreren Jahren werden Umsteiger damit in der Regel ein Fahrzeitverlängerung von einer Stunde in Kauf nehmen müssen.

Nach der Fertigstellung von „Stuttgart 21“ sollen die Züge aus dem Süden nicht mehr über die Stuttgarter Panoramastrecke zum neuen Hauptbahnhof fahren, sondern über den geplanten Flughafenbahnhof und einen langen Tunnel. Kritiker wollen aber an der alten Trasse festhalten und zumindest einen Teil des Kopfbahnhofs retten. Genauso der Landesverkehrsminister. Er schlägt vor, die Bahnsteige dann unter die Erde zu legen.

(ESD: 25.10.2019)

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