Ein Auto wieder unter Kontrolle bringen, wenn es auf glatter Fahrbahn ausbricht. Einem Kind, das plötzlich auf die Straße läuft, ausweichen und dabei eine Vollbremsung hinlegen. Zwar passiert das eher selten, gleichwohl sollten Autofahrer und Autofahrerinnen darauf vorbereitet sein. Genau dafür gibt es Fahrsicherheitstrainings. Wie man solche Situationen trainiert und worauf dabei zu achten ist.
Im Basiskurs lernt man unter anderem richtiges Bremsen. Viele Autofahrer wissen oft nicht, was eine echte Vollbremsung ist. Häufig scheitert die an der falschen Sitzposition. Ist der Sitz nämlich zu weit nach hinten geneigt, kann man gar nicht die volle Kraft auf das Bremspedal bringen.
Genau so wichtig ist die richtige Handhaltung am Lenkrad. Auch der Umgang mit den serienmäßigen Assistenzsystemen wie ESP oder ABS muss geübt werden. Sie funktionieren nur gut, wenn sie richtig angewendet werden.
Für Fahranfänger sind sie unbedingt zu empfehlen, aber auch vermeintlich erfahrene Führerscheinbesitzer lernen noch etwas dazu. In Rheinland-Pfalz werden Fahrsicherheitstrainings für junge Fahrerinnen und Fahrer übrigens mit 30 Euro gefördert.
Berufliche Vielfahrer, wie zum Beispiel Menschen im Außendienst, erhalten häufig von der Berufsgenossenschaft oder dem Arbeitgeber Zuschüsse. Auch einige Versicherungen bieten Rabatte auf ihre Tarife, wenn ein solches Training absolviert wird.